ohne Pferd ist alles doof

Reiten

Ursprünglich Unterwerfung des physisch stärkeren Pferdes durch den überlegeneren Geist des körperlich schwächeren Menschen, der Tragkraft und Schnelligkeit des Tieres zu seinem Vorteil zu nutzen verstand. Zwischen den Anfängen des Transportes auf dem Pferderücken und der verfeinerten Reitkunst der Gegenwart liegen etwa 5000 Jahre Reitgeschichte und Dulderqual des Pferdes. Primitive Reiterdarstellungen auf Els oder Knochen lassen vermuten, dass der Mensch im asiatischen Raum bereits um 3000 v. Chr. den Pferdrücken bestieg. Seit 1500 v. Chr. ist das Reiten in vielen Ländern verbreitet. Wenngleich die einladende Form der Pferdrückens zum Aufsitzen geradezu erschaffen erscheint, hat die Natur den Tragapparat des Pferdes keineswegs für schwere Belastungen vorgesehen.

Zur Stärkung der Tragkraft und zur Vermeidung organischer Schäden müssen alle reiterlichen Mühen auf gründliche Gymnastizierung der Organe des Pferds zielen. Ein sachgemäß und verständnisvoll gerittenes Pferd kann auch bei Dauerbeanspruchung ein hohes Alter erreichen, ohne Schaden an seiner Gesundheit zu nehmen. Unkenntnis und rücksichtslose Ausbeutung hingegen können ein Pferd schon in jungen Jahren zum Vollinvaliden machen. Da Reiten besonders in der Anfangszeit der Ausbildung für das Pferd stets Zwang bedeutet, der in dem sensiblen Fluchttier zunächst Angstgefühle auslöst, ei eine Verkrampfung von Seele und Körper zur Folgen haben, muss der Reiter bedacht sein, eine psychische entspannte Atmosphäre zu schaffen. Indem er jede Art von Zwang vermeidet, dem Tier die Frucht nimmt und den Spannungszustand entkrampft, baut er eine Vertrauensbasis auf, die in der Reitersprache mit Losgelassenheit umschrieben wird und sinngemäß auch für den Reiter gilt.

Losgelassenheit beider Partner und Vertrauen des Tieres zum Menschen, das nie enttäuscht werden darf, sind elementare Grundlagen fairer Reiterei, die sich stets innerhalb der natürlichen Fähigkeiten des Pferdes bewegt. Das gilt auch für die Hohe Schule, deren Lektionen dem natürlichen Bewegungsverhalten im Wildleben entsprechen. Menschlicher Erfindergeist war zu allen Zeiten versucht, dem Pferd widernatürliche Bewegungsabläufe anzudressieren, sie sind _Tierquälerei und haben mit fairer Reiterei nichts zu tun. Reiten ist einfühlsamen, partnerischem Tanz vergleichbar, der in seiner kultiviertesten Form künstlerisches Niveau und in missverstandener Ausübung Auswüchse entarteter, schädlicher Künstlichkeit erreichen kann. Das Ausbildungsziel muss im freudigen und freiwilligen Gehorsam des Pferdes gipfeln, das die (geistige) Überlegenheit des Menschen anerkennt, weil es sich verhaltensgerecht und artgemäß behandelt fühlt. Diese Empfindung hat ihre Parallele in der Rangordnung der Wildherde, in der das Individuum sich geborgen fühlt und den Überlegenen gern respektiert. Das Spiel mit der Angst, in dem die Furcht des Pferdes vor dem Menschen größer ist als alle anderen Gegebenheiten, schafft kein Vertrauen und schadet dem Tier auf Dauer körperlich und seelisch.

Reitkleidung

Für den täglichen Gebrauch sollte stets die absolute Zweckmäßigkeit Vorrang haben. Dazu gehört unbedingt die sturzfeste Reitkappe, Reithose und lange Reitstiefel können ebenso sachgerecht sein wie Jeans und kurze Stiefel. Für den Turniersport und die Reit-Jagd hat sich eine traditionelle Etikette der Kleidung erhalten, die sich in einigen Disziplinen unterscheidet.

Auf Pferdeleistungsschauen allgemein: Schwarze Reitjacke, helle Reithose, schwarze Reitstiefel, schwarzer, steifer, runder Hut oder schwarze Reitkappe, weißes Hemd oder Bluse mit weißer Krawatte und helle Handschuhe.

Für Dressurprüfungen und Quadrillen: Schwarze Reitjacke oder Reit-Rock oder zweireihiger Reitfrack in schwarz, mitternachtsblau, dunkelgrün oder -braun mit Goldknöpfen; Weste, weiße Reithose oder lange schwarze Hose mit Stiefeletten, schwarze Reitstiefel, Zylinder oder Halbzylinder, weißes Hemd oder Bluse, weißer Plastron mit Anstecknadel und weiße Handschuhe.

Für Springprüfungen und Reit-Jagd: Wie auf Pferdeleistungsschauen allgemein oder roter oder grüner Rock oder rote Reitjacke, Weste, weiße Reithose, schwarze Stiefel mit oder ohne braune Stulpen, schwarze Reitkappe oder Zylinder oder Halbzylinder, weißes Hemd oder Bluse, weißer Plastron und weiße Handschuhe.

Reitweise

Begriff für reiterliche Beherrschung des Pferdes durch spezifische Hilfengebung, die ein bestimmtes Ziel der Ausbildung verfolgt. Die Gemeinsamkeiten aller Reitweisen sind größer als ihre Unterschiede, da physikalische und anatomische Gesetzmäßigkeiten von Pferd und Reiter stets die gleichen bleiben. Das Pferd muss unter der ungewohnten Reiterlast im Einklang mit dem Reiter sein Gleichgewicht wieder finden. Der Reiter muss den Tragapparat des Pferdes gymnastizieren, trainieren und kräftigen, damit es das zusätzliche Reitergewicht, das von der Natur nicht vorgesehen ist, auf Dauer ohne gesundheitlichen Schaden tragen kann.

Und der Reiter muss einen schwerpunktgleichen, ausbalancierten und anschmiegsamen Sitz finden, um das Pferd in jeder Bewegung durch einfühlsame Hilfengebung unterstützen und gleichzeitig beherrschen zu können. Diese Kriterien sind für jede Reitweise verbindlich; wenn sie erfüllt sind, kann mit speziellen Aufgaben begonnen werden. Der Pferdetyp bestimmt die Reitweise, die Reitweise bestimmt den Verwendungszweck des Pferdes. Die Wahl eines ungeeigneten Pferdes für eine bestimmte Reitweise kann, wenn nicht in grobe, so doch in subtile Tierquälerei ausarten. Das Pferd sollte im Übrigen stets in einer Reitweise geritten werden, die der Anatomie seines Körperbaues, seiner Mentalität und seinen naturgegebenen Fähigkeiten entgegenkommt. Dies muss nicht ausschließen,, dass sich manche Pferde für mehrere Reitmethoden eignen können.

Ohne Pferd ist alles doof

Ohne Pferd ist alles doof. Wald doof, Wiese doof, Sonne doof, Karotte doof, Freizeit doof. Und so ist es auch wirklich, jedenfalls für Pferdenarren und Pferdenärrinnen. Wer kennt diesen Spruch nicht? Welches Pferdemädchen denkt genau das nicht ab und zu? Wer gerne reitet und zudem sogar ein eigenes Pferd besitzt, kann ohne Pferd manchmal fast nicht mehr leben. Am liebsten wäre man andauernd im Pferdestall bei seinem Lieblingspferd, um es zu striegeln, zu streicheln und zu füttern.

Natürlich möchte man sich auch nicht andauernd an den vorgeschriebenen Dresscode bei Turnieren halten, sondern besonders in der Freizeit seinen eigenen Look haben. Wenn Du eine ganz spezielle Frauen Kapuzen-Fleecejacke, mit genau diesem Spruch haben möchtest, ohne Pferd ist alles doof, Wald doof, Wiese doof, Sonne doof, Karotte doof, Freizeit doof, dann ordere diese noch heute auf unserer Homepage. Wie bieten auch noch viele andere tolle Shirts mit kreativen Sprüchen.

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